Lagerbericht Pitztal


Voll beladen fuhr eine Karawane mit 18 Stanser JO-Athleten und vier Leitern nach Österreich ins Pitztal. Im Hotel angekommen, führte Urs als erstes das Liftfahrverbot ein, worauf vor allem die Leiter grosse Augen machten und sich dennoch fast alle daran hielten. Auch das Handyverbot hatte es in sich. So mussten nämlich einige Athleten dieses Jahr eine zusätzliche «Frühsportlektion» bewältigen und statt mit dem Bus zu Fuss zur Talstation marschieren. Das Kondiprogramm war sehr abwechslungsreich, insbesondere die Joggingtour zum Riffelsee. Urs hat sich gut vorbereitet und den direktesten Weg für unsere Sportstruppe ausgesucht. Er hat die Route inklusive Rückfrage bei der netten Dame an der Rezeption festgelegt - überhängend war die Tour nicht. Wir haben schon die Zeitungsschlagzeilen vor uns gesehen: «Schweizer Wandergruppe hat sich verirrt und musste mit dem Helikopter ausgeflogen werden». So schlimm wurde es dann zum Glück nicht. Es war nur so, dass es keine Möglichkeit auf einen geordneten Abstieg oder eine Umkehr gab, also mussten wir hoch - und zwar auf allen Vieren, und gesichert durch «Heubeeristauden». Kurz vor dem Ziel erreichten wir dann doch noch den Wanderweg und die weiss-roten Markierungen. Ob dies ein Zeitverlust oder Zeitgewinn bedeutete, kann man noch diskutieren, jedoch mussten wir kurz vor dem Eindunkeln doch noch Rettung organisieren und die letzten Schäfchen mit dem Bus vom Berg herunter holen. Belohnt wurden wir mit einer herrlichen Aussicht und einer mystischen Abendrotstimmung, die sich in den Bergbächen spiegelte.

Ski gefahren sind wir täglich sehr intensiv. Mit der ersten Bahn fuhren wir jeweils auf den Pitztaler Gletscher und feilten an der Skitechnik. Wir waren natürlich nicht alleine in der Standseilbahn. Neben vielen anderen Athleten, teilten wir die Bahn zweimal mit Felix Neureuther. Die JO-Schar hatten Gelegenheit ein Selfie mit dem sympathischen Rennfahrer zu machen. Am Donnerstag hatten wir eine Rennpiste reserviert und konnten mit «Minikipp» und «Beselis» die ersten Stangenfahrten absolvieren. Am Freitag versuchten wir auf der Weltcuppiste der Skicrosser erste Erfahrungen zu sammeln. Leider war es erst relativ spät möglich die Piste wirklich zu befahren, weil das österreichische Nationalteam Zeitläufe absolvierte und wir bereits wenig später die Rückkehr ins Tal antreten mussten, weil die Heimfahrt uns bereits wieder bevor stand.

Auch dieses Jahr wurde das hoteleigene Hallenbad jeweils nach dem Kondiprogramm rege besucht und es wurde auch fleissig für den Auftritt am Freitag geprobt. Die Wochenaufgabe war nämlich, einen «Stomp» aufzuführen. Dies ist eine Art rhythmischer Stepptanz, wo Skischuhe, Stöcke, Bigfoots, Schienbeinschoner usw. als Taktinstrumente verwendet werden dürfen. Die Abmachung war, dass die Verlierer, den Lagerrückblick schreiben müssen. Leider konnten sich die Leiter nicht entscheiden, wer gewonnen hat, denn die beiden Auftritte wurden hervorragend choreografiert - und der Bericht musste am Ende durch Leiterhand verfasst werden.

Wir bedanken uns ganz herzlich beim Skiclub und den Sponsoren für den grosszügigen Lagerbeitrag, denn erst durch ihre Unterstützung sind solche intensive und unvergessliche Trainingswochen erst möglich. Herzlichen Dank auch dem ganzen Leiterteam!        

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